Gegen die Zwangsräumung der Sozialklinik Helliniko in Athen!

Für ein Ende der lebensbedrohlichen Sparmaßnahmen gegenüber Griechenland!

Die andauernde griechische Staatsschuldenkrise und die europäische Krisenpolitik haben zu dramatischen Einschnitten in der Gesundheitsversorgung des Landes geführt. Die Folgen sind für weite Teile der Bevölkerung bedrohlich und sogar lebensgefährlich. Seit Beginn der Krise haben Herz- und Krebserkrankungen, psychische Erkrankungen und die Kindersterblichkeit stark zugenommen, die durchschnittliche Lebenserwartung ist gesunken. Die Medizintechnik in den staatlichen Krankenhäusern ist veraltet, häufig fehlt es sogar an einfachsten Instrumenten wie Ultraschallgeräten. Dazu kommt, dass in den letzten Jahren insgesamt 20.000 Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegerinnen und Pfleger das Land verlassen haben. Nur durch die zahlreichen ehrenamtlich betriebenen Arztpraxen, Polikliniken und solidarischen Apotheken im ganzen Land wurde ein Mindeststandard in der Gesundheitsversorgung auch für die Millionen vom Gesundheitswesen Ausgeschlossenen gewährleistet. Daran hat sich mit einer Gesetzesnovelle im Jahr 2016 einiges geändert, aber auch wenn es der jetzigen Regierung gelungen ist, den Zugang zum öffentlichen Gesundheitswesen für die Bevölkerung wieder zu gewährleisten, gibt es immer noch massive Probleme. Bis in die Mittelschichten hinein können sich viele Menschen die Zuzahlung bei Medikamenten nicht mehr leisten und sind immer noch auf Sozialkliniken angewiesen, in denen sie kostenlos die für sie teils lebensnotwendige Medikation erhalten.

Hier ist der Inhalt des gesamten offenen Briefes.

   
© Verein zur Förderung der Sozialklinik Kalamata/Griechenland e.V.
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